Valor (EQII) – Valor Gnome News

Auf der Suche nach einem neuen Artikel streifte ich durch Westfreihafen und stolperte beinahe über einen unglaublich betrübt wirkenden Halbelf.

"Brycea... meine Geliebte... verloren... ich will doch wieder alles gut machen", waren die Worte die er stammelte und irgendwann war aus ihm rauszukitzeln, dass er im Zorn seine Geliebte aus dem Haus gejagt hatte und dies nun fürchterlich bereute.

Zu seinem Glück flog genau in diesem Augenblick eine neugierige Biene herbei, stellte sich als Kurki vor (sprechende Bienen sieht man in Freihafen nicht alle Tage!) und hörte sich die Geschichte von Kreoun, dem unglücklichen Halbelfen an. Kurki erklärte sich sogar bereit, Brycea in der Gemeinlande, wo sie zuletzt gesehen worden war, zu suchen.

Kurki, die fleissige Biene summt heran und hört sich das Problem des unglücklichen Halbelfen an

In der Zwischenzeit stellte ich dem Halbelf einige Fragen und er klärte mich auf, dass seine Geliebte eine sehr heissblütige Kerra sei, welche wegen ihrem Temperament immer wieder in Schwierigkeiten gerate.

Da war zum Beispiel das Schaf, das er ihr geschenkt hatte, damit sie auf Lebenszeit Wollknäuel hätte... aber was macht die undankbare Katze? Sie verarbeitet das Schaf zu einem Braten, den sie verwendete, um die Wachen zu bestechen, weil sie sich schon wieder unerlaubterweise im Rattongabezirk herumgetrieben hatte... oder die Episode mit all den teuren Pflanzen der Nachbarn, an dene sie immer ihre Krallen wetzte und die dann eingegangen sind. Und vor zwei Tagen nun, hatte eines dieser Ereignisse dem Fass den Boden ausgeschlagen und ihn so verärgert, dass er sie aus seinem Haus gejagt hatte, anstatt ihr einen Heiratsantrag zu machen.

Nun, ich persönlich wäre ja froh, so einen Ärgerhaufen, los zu sein, aber Liebe macht bekanntlich blind und Kreoun freute sich ungemein, als die Biene zurückkehrte und ihm von Bryceas Forderungen erzählte (er hatte sie doch tatsächlich in der Nähe des Strandes gefunden). Bryceas Botschaft, die Kurki überbrachte, war dann auch unmissverständlich, trotz der Reimform und der summenden Aussprache: Brycea wollte geheiratet warden.

Kurki, nun in seiner Rattongagestalt, schaut zu, wie der Halbelf das Schmuckkästchen fertigt

Nichts leichter als das! Der Halbelf hatte ja bereits den Ring gekauft und fertigte aus Zutaten, die Kurki gestiftet hatte, ein hübsches Kästchen und sendete die fleissige Biene - oder sollte ich eher Rattonga sagen, denn er entpuppte sich als kleiner Fellträger - ein letztes Mal aus, um Brycea zu ihm zurückzubringen. Erollisi muss wohl ihre Hand im Spiel gehabt haben, denn Kurki brauchte die Kerra zu Kreoun zurück.

Kurki führ die Kerra zu ihrem Geliebten

Kreoun überreichte ihr den vielversprechenden Ring aus dem Kästchen, das er kurz zuvor gezimmert hatte und bat sie, die Katze an seiner Seite zu werden. Bryca zögerte keine Sekunde und erklärte, sie werde ihn nie mehr verlassen, sich tagtäglich von ihm das Fell kraueln lasse und ihn mit ihrem Schnurren beglücken.

Nach einem Kuss zogen die beiden von dannen und mein kleines Reporterherz war ausnahmsweise sogar etwas gerührt. Auf eine gute Zukunft den beiden!

7 Hier noch ein Bild des (wieder) glücklichen Paares und des vor Freude erstrahlenden Kurkis

Scarlin, die Reporterin


   
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